AKK sagt NEIN zur Niedrigzinspolitik der EZB!

Vor wenigen Tagen hat sich CDU-Chefin AKK über die andauernde Niedrigzinspolitik der EZB beklagt. Die Niedrigzinspolitik der EZB müsse überprüft werden, da gerade Menschen mit Spareinlagen nicht profitieren würden. Gleichzeitig hat sie an die nominierte EZB-Chefin Christine Lagarde appelliert, der "Politik" der niedrigen Zinsen entgegen zu wirken.  

Ich schreibe Politik in Anführungszeichen, da es sich meiner Meinung nach nicht mehr um eine Politik, sondern schlicht und ergreifend um eine Notwendigkeit handelt. Dass die EZB keinen erwähnenswerten Spielraum hat, die Zinsen signifikant zu erhöhen, sodass die Sparer davon einen spürbaren Effekt hätten, hatte ich in einigen früheren Blogs bereits erwähnt. Du kennst meine Meinung dazu.  

Warum ist mir diese Äußerung von AKK es heute wert, einen Beitrag zu schreiben? Ganz einfach. Es zeigt wieder einmal mehr, wie wenig unsere Politiker Ahnung haben von Geldpolitik und Kapitalmärkten. Das allein wäre ja an sich schon dramatisch genug. Der wirklich dramatische Effekt dabei ist jedoch, dass Politiker darüber entscheiden, auf welche Form von Alterssicherungssystemen die Bürger ihren Fokus legen und damit ihre Altersvorsorge aufbauen. Es wäre das Einfachste überhaupt, Kapital gedeckte Vorsorgeprodukte gezielter zu fördern. Einen Vorstoß hatte einst Friedrich März gewagt. Er hatte laut darüber nachgedacht, ob man nicht Aktien und Aktienfonds, sofern sie vom Anleger für die Altersvorsorge gedacht sind, steuerlich fördert. 

Ein Aufschrei ging quer durch alle Parteien. Merz wurde als Lobbyist bezeichnet, der das mühsam ersparte Vermögen der Deutschen am Aktienmarkt verzocken wolle. Die gesetzliche Rente müsse weiter gestärkt werden und nicht die "Altersvorsorge de Luxe", wie sich ein Politiker äußerte, gefördert werden. 
Damit war das Thema vom Tisch. Für die Medien war das ein perfekt entfachtes Feuer, das zusätzlich aus der linken Ecke geschürt wurde. 

Obwohl es hinlänglich bekannt ist, dass die gesetzliche Rente in der Form wie sie unsere Großeltern kannten, für künftige Generationen längst nicht mehr ausreicht, wird mit Krallen und Klauen daran festgehalten. Je "linkslastiger" die Gesellschaft wird, desto weniger werden Vorschläge wie der von Friedrich Merz Anklang finden. Allein das Wort "Kapital" scheint bei einigen Vertretern der Linksparteien schon Schreikrämpfe auszulösen.

Letzten Endes entwickelt sich die staatliche Rente immer mehr zum Vehikel steuerlicher Umverteilung. Jahr für Jahr steigen die Zuschüsse, die der Bund für die Zahlung der Renten beisteuert. Damit die Zuschüsse von über 100 Milliarden Euro nicht so dramatisch klingen, bekommen sie klangvolle Namen wie z.B. Demographie-Zuschuss.  

Für die meisten Politiker ist es selbstverständlich, dass sie sich im Alter auf eine satte Beamtenpension freuen dürfen.  

Wenn ich im Alter einer satten Beamtenpension entgegen schauen würde, wäre mir der Kapitalmarkt auch wurscht. 

Verstehe mich bitte nicht falsch, ich bin nicht für die Abschaffung der staatlichen Rente. Das wäre kurz- bis mittelfristig gar nicht durchführbar. Ich bin für eine Vielfalt der Möglichkeiten bei der Altersvorsorge und für eine stärkere Förderung Kapital gedeckter Vorsorgealternativen.

Was heißt das jetzt konkret für dich?

Auch wenn ich mich wiederhole, verlasse dich nicht allein auf die gesetzliche Rente. Es ist es mir wert, immer wieder darauf aufmerksam zu machen, wie wichtig deine eigene Altersvorsorge ist, gerade als Frau. Du glaubst gar nicht, wie oft mir Menschen begegnen, die mir sagen: "Wozu brauche ich eine eigene Altersvorsorge, ich bekomme doch Rente vom Staat." Das sind leider keine Einzelfälle. Nutze dagegen klug die Alternativen, die dir am Kapitalmarkt zur Verfügung stehen. Wenn du dabei Hilfe brauchst, ruf mich gerne an. Ich eröffne dir das Spektrum der Möglichkeiten und wir finden auch für die die passende Lösung. 

Jetzt Termin vereinbaren.  

2019-07-08T13:58:05+02:008. Juli 2019|Kategorien: Wohlstand mehren|0 Kommentare

Hinterlassen Sie einen Kommentar